Sonntag, 19. Mai 2013

Belebe mich durch deine Gnade

Heiliger Geist,
du hast die Herzen der Apostel
in heiligem Eifer entflammt:
Entzünde auch in meinem Herzen die Liebe zu dir.

Göttlicher Geist,
stärke mich gegen die bösen Geister.

Du erschienst in Gestalt einer Taube,
verleihe mir Reinheit der Sitten.

Du bist ein Licht,
erleuchte mich,
damit ich die ewigen Dinge erkenne.

Du bist ein Wehen voll Sanftheit,
fege weg die Stürme meiner Leidenschaften.

Du erschienst in Form von Zungen,
lehre mich, dich unablässig zu preisen.

Du bist wie eine Wolke,
möge mich der Schatten deines Schutzes bedecken.

Du bist der Urheber aller himmlischen Gaben,
ich beschwöre dich:
Belebe mich durch deine Gnade,
heilige mich durch deine Liebe,
führe mich durch deine Weisheit,
in deiner Güte nimm mich an als dein Kind,
und rette mich in deiner unendlichen Barmherzigkeit.

Alfons von Liguori, in: J. Sudbrack (Hrsg.), Entzünde in uns das Feuer deiner Liebe, 44.

Marienkirche, Krakau, Polen


Samstag, 18. Mai 2013

Hilfe!

Ich habe die Raupenprozession  versäumt!

Himmlischer Tau





Litanei zum Heiligen Geist

Herr, erbarme dich unser. Christus erbarme dich unser.
Herr, erbarme dich unser.
Christus, höre uns. Christus, erhöre uns.
Gott Vater im Himmel, erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt, erbarme dich unser
Gott Heiliger Geist, erbarme dich unser.
Heiliger dreifaltiger Gott, erbarme dich unser.




Heiliger Geist, der du vom Vater und dem Sohne ausgehst,
          komm zu uns.
Heiliger Geist, dem Vater u. dem Sohne gleich, komm zu uns.
Gabe des Allerhöchsten, komm zu uns.
Quelle der Gnaden, komm zu uns.
Heiliges Feuer, komm zu uns.
Brennende Liebe, komm zu uns.
Geistliche Salbung der Seelen, komm zu uns.
Geist der Wahrheit, komm zu uns.
Geist der Weisheit und des Verstandes, komm zu uns.
Geist des Rates und der Stärke, komm zu uns.
Geist der Wissenschaft und der Frömmigkeit, komm zu uns.
Geist der Furcht des Herrn, komm zu uns.
Geist der Gnade und des Gebetes, komm zu uns.
Geist des Vertrauens, komm zu uns.
Geist der Sanftmut und der Demut, komm zu uns.
Geist des Friedens und der Geduld, komm zu uns.
Geist der Bescheidenheit und der Reinheit, komm zu uns.
Tröster Geist, komm zu uns.
Heiligmachender Geist, komm zu uns.
Geist des Herrn, der du das All erfüllst, komm zu uns.
Geist der Unfehlbarkeit, der du die Kirche leitest, komm zu uns.
Geist der Gotteskindschaft, komm zu uns.




Heiliger Geist, erhöre uns.
Erleuchte unsere Herzen mit deinem Licht, erhöre uns.
Entzünde unsere Herzen mit deiner Liebe, erhöre uns.
Mach uns stark und mutig im Glauben, erhöre uns.
Führe uns auf den Weg deiner Gebote, erhöre uns.
Mach uns fügsam für deine Eingebungen, erhöre uns.
Lehre uns beten und bete selbst in uns, erhöre uns.
Hilf uns, uns gegenseitig zu lieben u. zu ertragen, erhöre uns.
Umgib uns mit Liebe und Barmherzigkeit für jeden, erhöre uns.
Flöße uns Abscheu vor dem Bösen ein, erhöre uns.
Leite uns in der Übung des Guten, erhöre uns.
Sei du selbst unser ewiger Lohn, erhöre uns.




Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
sende uns deinen Heiligen Geist.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
gieße die Gaben des Heiligen Geistes in unsere Seelen.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
gib uns den Geist der Weisheit und Frömmigkeit.

Komm, Heiliger Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen.
Und entzünde in ihnen das Feuer Deiner göttlichen Liebe.



Lasset uns beten: Dein Heiliger Geist, o Herr, erleuchte, entflamme und reinige uns!
Er durchdringe uns mit seinem himmlischen Tau und mache uns fruchtbar an guten Werken. Amen.


Donnerstag, 16. Mai 2013

Hl. Johannes von Nepomuk

Als der König (den Erzbischof) sah, brauste er vor Zorn auf. Dann befahl er, den Erzbischof und  seine Berater gefangen zu nehmen und sie in den Kapitelsaal der Burg zu bringen. Dem Erzbischof gelang die Flucht. Seine Mannen brachten ihn ihn den nahen bischöflichen Hof und von dort aus Prag hinaus ins Erzgebirge. Seine Berater wurden jedoch am Hradschin einem strengen Verhör unterzogen. Den alten Kapiteldekan Bohuslav von Krnov schlug der König mit dem Säbelgriff blutig. Die übrigen vier, Generalvikar Johannes, Offizial Nikolaus Puchnik, Probst Wenzl und Ritter Nepr, wurden in die Folterkammer des Altstädter Rathauses gebracht. Dort spannte man sie auf die Folter, brannte und verhörte sie. Der König bedauerte, dass der Erzbischof nicht unter den Verhörten sei.

Johannes von Pomuk und Puchnik liess der König vor seinen eigenen Augen foltern. Er liess sich sogar so weit herab, dass er selbst die Rolle des Folterknechtes übernahm und beide in den Hüften brannte. Plötzlich besann er sich, dass er als Römischer König Schutzherr der Kirche sei und das Foltern von Geistlichen für ihn schwerwiegende Folgen am päpstlichen Hof haben könnte.
Drei der Gefolterten schenkte er die Freiheit, nachdem sie geschworen und sich vor einem Notar mit ihrer Unterschrift verpflichtet hatten, niemand etwas von ihrer Folterung zu verraten. Johannes, der während der Verhöre der schweren Folter unterlag, liess er auf die Karlsbrücke bringen und im nächtlichen Dunkel in die Moldau stürzen.


Das geschah am 20 März 1393. Der Leib des zu Tode Gefolterten wurde nach einem Monat nahe dem Franziskanerkloster aus dem Fluss gefischt und auf dem Friedhof des Heiligen Kreuzes (neben dem Kloster der Barmherzigen Brüder) begraben. Nach drei Jahren wurde der Leib exhumiert und im Gang der St. Veitskathedrale begraben. Dort war über Jahrhunderte ein einziges Grab, das echte Grab eines Mannes, der wegen der Erfüllung der priesterlichen Pflichten gefoltert und ermordet wurde.

Aus: Kaltenbrunner, Kratochvil, TACUI, Johannes von Nepomuk - Brückenheiliger und Märtyrer des Beichtgeheimnisses, 49f


Der Leichnam ist von fünf Lichtern (Sternen) - im Bild unterhalb des Heiligen - umgeben, in denen das gläubige Volk das lateinische Wort tacui gesehen hat: "Ich habe geschwiegen".

Mittwoch, 15. Mai 2013

Hl. Rupert von Bingen

Im Bistum Mainz wird heute des hl. Rupert von Bingen gedacht.  In der zweiten Hälfte des siebenten Jahrhunderts hatte der fromme, jung verstorbene Rupert zusammen mit seiner Mutter und dem Priester Wi(g)bert auf dem Gebiet der späteren Klostergründung Hildegards eine Siedlung für Hilfsbedürftige und eine Kirche erbaut. Hier wurde Rupert begraben und eine Zeitlang blieb die Erinnerung an den heiligen Mann erhalten.  

1147 erhielt Hildegard in einer Vision den Auftrag ein eigenes Kloster zu gründen: "So wurde Hildegard vom Heiligen Geist jene Stätte gezeigt, wo die Nahe in den Rhein mündet, nämlich der Hügel, der früher vom heiligen Bekenner Rupertus seinen Namen erhielt. Rupertus hatte den Hügel erblich besessen und dort mit seiner seligen Mutter Bertha und dem heiligen Bekenner Wibert im Werk und Dienst für Gott sein Leben glückselig vollendet. Von seinem Grab und seinen Reliquien ist dem Ort der Name verblieben." (aus der Vita)
Um etwa 1150 kam es zur Klostergründung Rupertsberg bei Bingen. Später hat die hl. Hildegard für die Nonnen ihres Klosters eine Lebensgeschichte des hl. Rupert geschrieben.
 
Aus dem Wallfahrtsführer von St. Rochus: In der Wallfahrtskirche des hl. Rochus zu Bingen am Rhein befindet sich ein Schrein mit den Reliquien des hl. Rupert von Bingen, seiner Mutter, der hl. Berta von Bingen und seines Erziehers, des hl. Wigbert von Bingen, eines Benediktiners. Das Grab des hl. Rupertus war ursprünglich in der Abteikirche auf dem Rupertsberg, dem ersten Kloster der hl. Hildegard. 1814 kamen die Reliquien in die Rochuskapelle. Rechts und links vom Schrein  steht jeweils ein Büstenreliquiar mit Reliquien der hl. Berta und des hl. Rochus.


Reliquienschrein des hl. Rupert von Bingen, Bingen

Heilige Hildegard,
erfüllt von prophetischem Geist,
bitte für uns

Bildausschnitt des Glasfensters hinter dem Schrein des hl. Rupert

Aufbruch wagen!


ohne Haus geht es rascher voran


Raupenprozession

Bellfrell hat seiner Erstkommunionkirche einen Besuch abgestattet. Auf dem Weg dorthin traf er hungrige, sich ganz der Völlerei ergebende Kerle. Dieses Laster trifft man nicht nur im Salzburger Land an, auch in meinem Umfeld hat es sich breit gemacht.

wer löst das Rätsel: Oberhalbblatt- oder Unterhalbblattraupe?

Gymnastikraupe

Tarnraupe

Tarnraupe enttarnt

Entspannmichraupe

Kopfstandraupe

MichhälteinBlattraupe

Kletterraupe

Dienstag, 14. Mai 2013

Maialtäre 2013 - Heiligenkreuz

In der 1982 erbauten Kreuzkirche (Panoramaaufnahme) wird die größte Kreuzreliquie (P. Karl Wallner OCist.) nördlich der Alpen aufbewahrt. Das Kloster erhielt sie 1188 als Geschenk  vom Markgrafen Leopold V.

Kreuzreliquie in Heiligenkreuz


Die Stiefmütterchen überwuchern die Pfarrkirche


Der Herr besiegt die Schlange am Holz des Kreuzes,
Maria zertritt ihr den Kopf

so klein, wie sie hier aussieht, ist die Pfarrkirche/Stiftskirche gar nicht
da passen gut dreihundert Leute rein, wie hier bei der Jugendvigil im März

Glöckchen im Mai


Der Legende nach ist das Maiglöckchen dort entstanden, wo Maria am Grab Jesu ihre Tränen vergoss, daher stammen die Namen "Frauen- oder Marientränen".

Darüber hinaus zählte das Maiglöckchen in der christlichen Ikonographie neben der Lilie, der Rose und anderen Pflanzen zu den sogenannten Marienblumen; mit seinen kleinen weißen, nickenden Blüten war es Symbol für die keusche Liebe, die Demut und die Bescheidenheit von Maria.






Montag, 13. Mai 2013

Die 1. Engelserscheinung in Fatima - Mein Gott, ich glaube

Aus den Erinnerungen der Schwester Lucia:

Es war im Frühjahr 1916... Ich nehme dies wenigstens an, denn als Kind habe ich mich nicht um Daten gekümmert. Vielleicht habe ich damals nicht einmal das Monatsdatum gewußt. Eines Tages also, in der Zeit, als sich die drei kleinen Hirten von Fatima am Abhang des Cabeco-Hügels befanden, neben einem Felsen, den man "Loca" nannte, da sahen sie, in einer gewissen Entfernung, wie ein junger Mann näher kam. Er sah aus, wie aus Licht gemacht. Als er bei ihnen ankam, sagte er: 


"Fürchtet euch nicht! Ich bin der Engel des Friedens. Betet mit mir!"

Dann kniete er sich auf den Boden, beugte sich nieder bis seine Stirn die Erde berührte und sprach die folgenden Worte. Auf übernatürliche Weise angetrieben, ahmten wir ihn nach und wiederholten die Worte, die wir ihn ausssprechen hörten:

"Mein Gott, ich glaube an Dich,
ich bete Dich an, ich hoffe auf Dich, ich liebe Dich.
Ich bitte Dich um Verzeihung für diejenigen, die nicht glauben,
die nicht anbeten, die nicht hoffen und Dich nicht lieben."

Nachdem er dieses Gebet noch zweimal wiederholt hatte, erhob er sich und sagte:
"Betet so! Die Herzen Jesu und Mariens hören aufmerksam auf eure Bitten."
Dann verschwand er.



Samstag, 11. Mai 2013

Sonnenbad

An diesem verregneten Tag


flüchten wir rasch


ins Trockene



und denken wehmütig zurück an das Sonnenbad am Sonntag.

Buchsbaum-Killer

pardon, die Buchsbaumzünsler treten in Scharen auf und verputzten meinen Buchsbaum ratzekahl.






Das Opfer wird entsorgt: