Montag, 29. Juni 2015

Primiz-Jahrestag :-)



Goldenes Leuchten
strahlt vom Himmel heut herab,
Vater des Lichtes,
du erfüllst die Welt mit Glanz,
zierest den Himmel,
da im Feste wir begehn
deiner Apostel herrliches Martyrium.

Heiliger Petrus,
Fels, auf dem die Kirche steht,
Hüter der Herde,
die dir Christus anvertraut,
einst hast du weinend
den Verrat am Herrn bereut,
zeigst nun im Tode,
daß du wirklich ihn geliebt.


Heiliger Paulus,
Bote du des neuen Heils,
Künder des Wortes,
der die Völker Wahrheit lehrt,
einst hast du eifernd
Christi Jüngern nachgestellt,
legst nun im Sterben 
Zeugnis ab mit deinem Blut.

Göttliche Dreiheit,
Vater, Sohn und Heil´ger Geist,
höre den Lobpreis,
den wir deiner Größe weihn,
da das Gedächtnis
deiner Zeugen uns erfreut.
Gib uns wie ihnen
einst den Thron der Seligkeit. Amen.
(Hymnus zur Vesper am Hochfest Petri u. Pauli)

Herz-Jesu Kirche, Linz

Mittwoch, 24. Juni 2015

Schräglage bevorzugt



Märtyrer für die Heiligkeit und Unauflöslichkeit der Ehe




Papst Johannes Paul II. hat am 4.5.1981 zu den Familien gesagt:

"Veni Creator Spiritus! 
Ich grüße euch, Eheleute, mit dieser Anrufung,
die euch an den großen Augenblick eures Lebens erinnert,
als ihr vor dem Altar standet,
um einander im Heiligen Geist eure gegenseitige eheliche Liebe,
Treue und Aufrichtigkeit zu bezeugen,
und durch euren Schwur beteuert habt,
sie bis zum Tod zu halten ...

(Ich) vertraue euch dem Heiligen Geist an,
jenem Geist, mit dem der Ursprung der Schöpfung,
der Ursprung der Erlösung und auch der Ursprung eurer Ehe
in Christus und in der Kirche verbunden ist."
 
w.o. griechisch orthodoxe Dreifaltigkeitskirche, Wien

Alle Evangelien beginnen die Erzählung des öffentlichen Lebens Jesu mit dem Bericht über seine Taufe am Fluss Jordan durch Johannes. Der heilige Lukas fügt den Auftritt des Täufers in einen feierlichen historischen Rahmen ein. Auch mein Buch Jesus von Nazareth hebt mit der Taufe Jesu am Jordan an, einem Ereignis, das zu seiner Zeit ein großes Echo hatte. Von Jerusalem und aus allen Teilen Judäas strömten die Menschen herbei, um Johannes den Täufer zu hören, sich von ihm im Fluss taufen zu lassen und dabei ihre Sünden zu bekennen (vgl. Mk 1,5). Der Ruf des Propheten und Täufers wuchs in einem Maß an, dass viele sich fragten, ob er der Messias sei. Er aber – so hebt der Evangelist hervor – leugnete dies entschieden: „Ich bin nicht der Messias“ (Joh 1,20). Er bleibt auf jeden Fall der ersten „Zeuge“ Jesu, da er den Hinweis auf ihn vom Himmel erhalten hat: „Auf wen du den Geist herabkommen siehst und auf wem er bleibt, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft“ (Joh 1,33). Genau dies geschah, als Jesus nach dem Empfang der Taufe aus dem Wasser stieg: Johannes sah den Geist wie eine Taube auf ihn herabkommen. Da „erkannte“ er die volle Wirklichkeit des Jesus von Nazareth und begann, „Israel mit ihm bekannt zu machen“ (Joh 1,31); er wies ihn als Sohn Gottes und Erlöser der Menschen aus: „Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinweg nimmt“ (Joh 1,29).

Als echter Prophet gab Johannes ohne Kompromisse Zeugnis von der Wahrheit. Er klagte die Überschreitungen der Gebote Gottes auch dann an, wenn die Betroffenen die Mächtigen waren. So bezahlte er mit dem Leben, als er Herodes und Herodias des Ehebruchs anklagte, und mit dem Martyrium besiegelte er seinen Dienst an Christus, der die Wahrheit in Person ist.

Wir wollen ihn und die allerseligste Jungfrau Maria um ihre Fürsprache bitten, damit es die Kirche auch in unseren Tagen verstehen möge, Christus immer treu zu bleiben und voller Mut seine Wahrheit und seine Liebe für alle zu bezeugen.

(Benedikt XVI., 24. Juni 2007, Angelus)

Dienstag, 23. Juni 2015

Am Grab des hl. Joseph Cafasso

Don Cafasso als Moralprofessor im Priesterseminar, Santuario della Consolata, Turin

Joseph Cafasso, Salesianerpriester. Joseph Cafasso wurde am 15. Jänner 1811 in Castelnuovo d’Asti geboren. Er wurde schon früh ein Gefährte von Johannes Don Bosco, dem er bei der Gründung des Salesianerordens zur Seite stand.
Zusammen mit Don Bosco befruchtete er das Gemeindeleben in Turin, er kümmerte sich besonders um Gefangene und trug den Beinamen „Galgenpriester“.
Cafasso starb am 23. Juni 1860 in den Armen des heiligen Don Bosco. Er wurde 1947 heilig gesprochen und zum Patron der Gefängnisseelsorger ernannt.
(Martyrologium Sancrucense)

rechts ein Bild des sel. Giuseppe Allamano, der ab 1880 Rektor in S. Consolata war

Am besten hat wohl der heilige Cafasso sich selbst gezeichnet und gekennzeichnet in seinem langen geistlichen Testament, aus dem wir nur die folgenden Worte heruasgreifen:

"Wenn ich schließlich ins Grab hinabgestiegen bin, dann möge der Herr - so wünsche ich und so bitte ich Ihn - mein Andenken auf Erden vergehen lassen, so daß keiner mehr jemals meiner gedenke, außer in den Gebeten, die ich von der Liebe der Gläubigen erwarte ...
Ich möchte mit meinem Tode alle Sünden der Welt verhindern können, ja ich wäre bereit, so oftmals zu sterben, als Sünden auf Erden begangen werden. Möchte der Herr dieses mein armes Opfer annehmen, auf daß ich im Sterben die süßeste aller Tröstungen haben könne, nämlich an jenem Tage meinem Herrn und Gott eine Beleidigung zu ersparen..."

So ist es wohl nicht verwunderlich, daß der Herr diesen seinen Diener auch auf Erden erhöhen und verherrlichen wollte, der Ihm so aus ganzem Herzen zugetan war und der sich selbst so erniedrigen wollte. Nicht weit von den Erinnerungsstätten zweier anderer Turiner Heiliger, Cottolengo und Bosco, ruht heute unter einem Altar des Heiligtums von Maria Consolata der Leib des heiligen Cafasso, und Ungezählte beten dort zu ihm, der schon zu seinen Lebzeiten ein Herz gehabt hatte für jede Not, ein Herz nach dem Herzen Jesu, des Guten Hirten und ewigen Hohenpriesters. Dort befindet sich auch der Priesterkonvikt, das Cafasso einst bei der Kirche vom heiligen Francesco geleitet hatte, und dort ist auch der Sitz der Missionare für Afrika, die sich nach Maria Consolata nennen, ein Institut, das gegründet wurde durch Canonico Giuseppe Allamano, einem Neffen unseres Heiligen. Dieser Neffe war auch das Hauptwerkzeug Gottes für den Seligsprechungsprozeß seines Onkels, den wir nunmehr grüßen dürfen:

Heiliger Don Cafasso, bitte für uns!

 (in: Ferdinand Baumann, Pius XII. erhob sie auf die Altäre, 41f)

Statue des hl. Giuseppe Cafasso in S. Maria Consolata, Turin

Donnerstag, 18. Juni 2015

So sollt ihr beten

So sollt ihr beten: Vater unser im Himmel, Markuskirche Zagreb, crkva svetog Marka, Zagreb

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen. Macht es nicht wie sie; denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet.

So sollt ihr beten:
Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt,
dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf der Erde.
Gib uns heute das Brot, das wir brauchen.
Und erlass uns unsere Schulden, wie auch wir sie unseren Schuldnern erlassen haben.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns vor dem Bösen.

Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

(Evangelium vom heutigen Tag, Matthäus 6,7-15)

Wenn die Zunge mal so raushängt

bleibt fürs Bloggen nur wenig Zeit ;-)

Dienstag, 2. Juni 2015

Bitte im Herz-Jesu Monat

Jesus, sanft und demütig von Herzen,
mach unser Herz gleich Deinem Herzen.

Herz-Jesu Altar, Maria Trost, Kirchberg am Wagram

Sonntag, 31. Mai 2015

Die Dreifaltigkeitsbasilika am Sonntagberg (millionenschwerer Wermutstropfen inkl.)



 am  Sonntagberg





Mitpatron Hl. Erzengel Michael





Gnadenstuhl oberhalb des Eingangs

Türkenfigur zur Erinnerung an die Türkeneinfälle 1529, die unterhalb der
Basilika scheiterten.
Der Zerstörung der Kirche konnte damals Einhalt geboten werden.




Gründungslegende:
Sie erzählt in der ältesten Fassung, ein Bauer sei beim Viehhüten eingeschlafen und habe so seine Herde verloren. Auf der Suche nach der Herde sei er auf den Berg gekommen und habe die Heiligste Dreifaltigkeit angerufen. Hierauf habe er auf dem Stein, den man nachher Wunderstein genannt habe, ein schönes Brot entdeckt und sich damit gestärkt. Dann habe er auch die Herde gefunden und am nächsten Tag alles in Seitenstetten erzählt. So habe er den Anlaß zum Kapellenbau gegeben.



Im 16. Jahrhundert wurde den Wallfahrern die Andacht an dem "Zeichenstein" von den zahlreichen Protestanten der Umgebung zum Vorwurf gemacht. Um diesen Vorwurf, sie "beteten einen Stein an", zu entkräften, ließ Abt Plautz von Seitenstetten (1610-1627) im Jahre 1614 eine Darstellung der Heiligsten Dreifaltigkeit auf eine Kupfertafel malen und brachte das Bild über dem "Zeichenstein" an. Es wurde 1677 auf den damaligen neuen Hochaltar übertragen. Der Zeichenstein aber wurde erst beim Bau der jetzigen Kirche in den Kirchenraum einbezogen.
(aus dem Kirchenführer)






Altarbereich vor der Kirchenrenovierung 2012/2013


Hochaltar mit dem Gnadenbild von 1616



Paradiesesdarstellung vor dem Sündenfall



Im Zuge von Renovierungsarbeiten wurde der bewegliche Volksaltar aus dem Hochaltarbereich entfernt ....

Zur Gewöhnung hier nur ganz klein ;-)





Waidhofen an der Ybbs











Heiliger Gott,
heiliger starker Gott,
heiliger unsterblicher Gott,
erbarme dich unser!
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