Sonntag, 1. Mai 2016

Hl. Josef, bitte für unsere Familien!


Heiliger Josef, du väterlicher Beschützer unserer Familien,
schenke uns gegenseitige Liebe und den häuslichen Frieden;
hilf uns in allen unseren Ängsten, Nöten und Sorgen,
vor allem bei der rechten Erziehung der Kinder.


Hl. Josef mit Kind, Halbturn, Burgenland

Weiß wie Bärlauchblüte (des Rätsels Lösung)











Freitag, 29. April 2016

Bis morgen!


Die Vermählung der hl. Katharina von Siena

In Anwesenheit der Gottesmutter und mehrerer Heiliger vermählte sich Christus mit der hl. Katharina und steckte ihr einen Ring an den Finger, der für sie sichtbar und spürbar, für andere unsichtbar war.
"Ich verlobe mich mit dir im Glauben, auf dass dein Glaube unversehrt bleibe bis zum Tod, um dann die himmlische Hochzeit zu feiern!"

Jesus steckt Katharina den Vermählungsring an, Rom, S. Maria sopra Minerva,
Kapelle Capranica, in der von 1430 bis 1855 die Reliquien der hl. Katharina
verehrt wurden

"Raimund (von Capua) interpretiert, daß diese Sicherheit Katharina gegeben werden mußte, weil ihre Sendung in der Welt so außergewöhnlich war. Sie sollte innerlich gewiß sein, `daß sie nicht in den Fluten untergehen werde, aus denen sie andere erretten werde`."
(M. Schlosser, Katharina von Siena begegnen,47)



Am Grab der hl. Katharina in Rom
Das Haupt der hl. Katharina in Siena

Ein Angeld erhalten diese also einstweilen, noch nicht den Lohn; der erwartet sie erst bei Mir, dem unzerstörbaren Leben, wo Leben ohne Tod, Stillung ohne Überdruß, Hunger ohne Plage ist. Die Not des Hungerns liegt dann hinter ihnen, denn sie besitzen, was sie ersehnten, und der Überdruß des Sattseins bleibt ihnen doch fern, weil Ich es bin, der ihnen die Lebensspeise ohne Fehl biete.
Einstweilen beginnt die Seele nach Meiner, des ewigen Gottes Ehre und nach der Speise der Rettung der Seelen zu hungern, und weil sie hungert, sättigt sie sich auch: sie nährt sich von der Liebe zum Nächsten, wonach sie ja hungert und sich sehnt. (..) Und wie das Angeld eine erste Sicherheit ist, die man auf spätere Bezahlung hin gibt, so ist die liebeglühende und mit der Lehre Meiner Wahrheit bekleidete Seele, die hinieden das Angeld Meiner und des Nächsten Liebe in sich empfing, noch nicht vollendet, sondern erwartet die Fülle des unsterblichen Lebens.
(Caterina von Siena, Gespräch von der Vorsehung Gottes, Johannes Verlag, 129f)

Donnerstag, 28. April 2016

Ludwig Maria Grignion von Montfort

Wir opfern dir auf, o Herr Jesus Christus, dieses Geheimnis der Menschwerdung im Schoße deiner Mutter und bitten dich
durch ihre Fürbitte um eine tiefe Demut und Bereitschaft zu allem, was Gott von uns will.


Heute ist der 300. Jahrestag des Todes von Ludwig Maria Grignion von Montfort, der am 28. April 1716 in Frankreich starb.

DANKE, HL. LUDWIG MARIA, FÜR DEINE LIEBE ZU MARIA UND JESUS

Durch dieses Geheimnis erflehe uns, o Maria, einen glückseligen Tod
Wer sich Jesus auf diese Weise durch Mariens Hände schenkt, der folgt dem Beispiel Gott Vaters, der uns seinen Sohn nur durch Maria geschenkt hat und uns seine Gnaden nur durch Maria mitteilt.

Er folgt Gott Sohn nach, der nur durch Maria zu uns gekommen ist, der uns das Beispiel gegeben und uns gerufen hat, damit wir auf dem gleichen Weg zu ihm gehen, auf dem er zu uns gekommen ist, nämlich durch Maria.

Wer sich so hingibt, der folgt dem Beispiel des Heiligen Geistes, der uns seine Gnaden und Gaben nur durch Maria schenkt. Ist es nicht recht und billig, so fragt der heilige Bernhard, daß die Gnade auf dem gleichen Weg zu ihrem Urheber zurückkehrt, auf dem er sie zu uns gesandt hat?

(Grignion von Montfort, Das goldene Buch, Kanisiusverlag, 270f)

Verkündigung und Aufnahme / Krönung Marias, Saint Germain, Paris

Mittwoch, 27. April 2016

Vorrang für Familien, die zu Fuß unterwegs sind



Petrus Canisius über die Ehescheidung

Petrus Canisius, Jesuitenkirche, Wien

126 Kann die Ehe jemals geschieden werden?

Christus, der Herr, bezeugt offen, dass die Ehe nicht geschieden werden kann, wenn er sagt: Jeder, der seine Ehefrau entlässt und eine andere zur Ehe nimmt, begeht Ehebruch, und wer eine vom Ehemann Entlassene heiratet, begeht Ehebruch. Und anderswo: Was Gott verbunden hat, darf der Mensch nicht trennen.
Dieses Gesetz Gottes und die unverletzliche Bestimmung illustriert Paulus ferner: Denen, die durch die Ehe verbunden sind, sagt er, gebiete nicht ich, sondern der Herr, die Frau soll sich vom Mann nicht trennen - wenn sie sich aber trennt, so bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich wieder mit dem Mann - und der Mann darf die Frau nicht verstoßen. Und weiter unten fügt er hinzu: Die Frau ist an das Gesetz gebunden, solange ihr Mann lebt.
Auch wenn also keine Nachkommenschaft erlangt wird und alle möglichen Beschwerlichkeiten des Lebens und sehr harte Unglücksfälle dazukommen, bleibt die Ehe, die einmal geschlossen wurde, dennoch gültig. Und sie ist gültig und dauerhaft, so dass sie das ganze Leben andauert.
Die Ursache hierfür nehmen wir in Christus selber an, der sich in höchster, ewiger und völlig untrennbarer Einheit mit der Kirche, seiner einzigen und liebsten Braut, verbunden und vereinigt hat. Denn diese Verbindung, die zwischen Mann und Frau besteht, hat nicht nur die Festigkeit des ehelichen Bandes, sondern schließt auch jede Polygamie völlig aus, so dass nicht mehrere Frauen einem einzigen Mann angeheiratet werden. Deshalb sagte Christus, um die Ehe fester zu bestärken und zu jener reinen und ursprünglichen Form zurückzurufen: Die zwei werden ein Fleisch und: Sie sind nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch.
(Petrus Canisius, Der große Katechismus, 192f, hrsg. v. Filser, Leimgruber)

Sonntag, 24. April 2016

Gebet am Sonntag


Ich bete Dich an, o mein Gott, als das wahre und einzige Licht. ( )
Leuchte Du mir, "Du leuchtend Feuer, das nie erlischt",
dann werde ich beginnen, mit und in Deinem Licht das wahre Licht zu sehen
und Dich als die Quelle alles Lichtes zu erkennen.

Bleibe, liebster Jesus, und weiche nicht von mir.
Bleibe bei mir, und ich will anfangen,
selbst Licht zu werden und anderen zu leuchten.
Alles Licht kommt von Dir, von mir nur Dunkelheit.

O könnte ich Dich so verherrlichen, wie Du es am meisten liebst, 
indem ich alle diejenigen erleuchte, die mich umgeben.
Gib auch ihnen das Licht wie mir.

(John Henry Newman, Gott und die Seele, 79f)


Votivkirche, Wien
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